„Nachhaltig und digital“ – Kunst- und Biodiversitätshotspot in der VG Altenkirchen-Flammersfeld

Im Rahmen ihrer Sommertour „Nachhaltig und digital“ besuchte die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rössner die Skulpturenlandschaft „Im Tal“ und diskutierte abends im Gasthof zur Post in Weyerbusch zum Thema Digitalisierung.

Die Skulpturenlandschaft „Im Tal“ als Kunst- und Biodiversitätshotspot

„Die ländlichen Räume nachhaltig und ökologisch weiterzuentwickeln und für die Zukunft gut aufzustellen ist unsere Aufgabe“,“ so die beiden Kreisvorsitzenden der Grünen Anna Neuhof und Kevin Lenz. „Dabei dürfen bereits vorhandene Strukturen und Einrichtungen nicht in Vergessenheit geraten. Die Anlage „Im Tal“ ist nicht nur ein Kunst-, sondern auch ein Biodiversitätshotspot und vereint durch eine interkommunale Kooperation auch touristische Aspekte miteinander,“ so Lenz.

Die Anlage im Tal ist entstanden durch das Zusammenwirken von über 50 Künstlern, Kuratoren, Architekten und Landschaftsarchitekten, die gemeinsam einen Ort definiert haben. Dies über den langen Zeitraum von über 30 Jahren und alle mit Ihren individuellen Handschriften und Fähigkeiten. Kim Wortelkamp, welcher die Gruppe mit viel Begeisterung und spannenden, wie auch lustigen Anekdoten durch die Anlage führt und die Kunstwerke, welche den Landschauftsraum ergänzen, aber nie dominieren. „Das hier eine solche Qualität entstand, ist ein Beispiel für gegenseitige Achtung und demokratischem Miteinander. Zu meiner großen Freude ist es gelungen, dass die Skulpturenlandschaft im Tal mit den umliegenden Gemeinden seit drei Jahren kooperiert. Nach drei Workshops zu Landschafts- und Ortsbild, den prägenden Persönlichkeiten der Region, wurden gemeinsame Bedarfe, Wünsche und Ziele bestimmt. Es entstanden vier Projektideen, die sich jetzt in Umsetzung befinden,“ so Wortelkamp.

Die Schäden durch die Klimakatastrophe sind aber auch sichtbar, so sind die Tümpel ausgetrocknet und der Laich der Amphibien verloren. Vertrocknete Fichten mussten gefällt werden, die Schäden an den Laubbäumen sind unübersehbar. Dennoch ermöglicht eine nachhaltige ökologische Bewirtschaftung diese strukturreiche Landschaft mit hoher Artenvielfalt.

 

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