Kreistagsfraktion

Fraktion Kreistag Altenkirchen

Anna Neuhof

Tel.: 0171-7444 282

annaneuhof (at) web.de

Krankenschwester; aus Kirchen

Ich mache Politik aus Überzeugung und weil ich gestalten und Verantwortung übernehmen möchte. Hauptsächlich setze ich mich ein für Nachhaltigkeit. Dazu gehören regionale Vermarktung, familienfreundlicher, naturverträglicher Tourismus, nachhaltige Aspekte bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Besonders in der Land- und Forstwirtschaft ist ökologisches und klimastabiles Wirtschaften notwendig. Den Belangen des Naturschutzes, der Sicherung der Artenvielfalt und dem Klimaschutz muss größere Aufmerksamkeit zuteilwerden. Zur Nachhaltigkeit gehört auch eine sichere Versorgung der Menschen in unserem Kreis mit einer ärztlichen und pflegerischen Versorgung

Kevin Lenz

info@gruene-ak.de

Lehrer; aus Altenkirchen

Ich mache Politik, weil ich unsere Heimat aktiv mitgestalten möchte. Dabei sind neben einem sorgsamen Umgang mit der Natur und unserer Umwelt, die Themen Jugend und Bildung wichtige Eckpunkte für mich. Der Erhalt unserer Schulstandorte ist dabei genauso wichtig, wie gut ausgestattete Schulen mit einem regionalen Bezug. Die Schulen müssen nicht nur hinsichtlich der Digitalisierung gut aufgestellt, sondern auch freundlich und jugendgerecht gestaltet werden. Investitionen in die Jugend sind Investitionen in die Zukunft. Wir setzen uns für ein Schüler- und Jugendticket ein, mit dem die Jugendlichen im gesamten Kreisgebiet mobil sind. Zu einer aktiven Jugendpolitik gehört aber auch die Unterstützung der Jugendzentren und Jugendhilfe-einrichtungen, wie auch die Jugendlichen selbst in Form eines Jugendbeirats zu hören.

Dorothee Hermes-Malmedie

Selbstständig; aus Birnbach

In den vergangenen Jahren wurde ein großer Teil unserer Schulen renoviert und im Sinne der Schulentwicklung viele zukunftweisende Weichen gestellt. Diese gilt es weiter auszubauen, denn das Thema Bildung wird uns als Dauerbrenner begleiten. Wir arbeiten auch in Zukunft daran, die Ausstattung der Bildungsstätten weiter zu verbessern und eine Abwanderung von Schülern in benachbarte Kreise zu vermindern. Wir setzen uns für den Ausbau der Schulsozialarbeit ein und möchten sozial benachteiligte Kinder und Lernende mit Migrationshintergrund stärker unterstützen. Die Vernetzung von Schulen mit ehrenamtlichen Initiativen sowie die Selbstverwaltung und Eigenverantwortung der Schulen zu stärken sind weitere Anliegen für uns.

Michael Mückler

Diplom-Betriebswirt; aus Weyerbusch

In der Abfallwirtschaft setzen wir darauf, mehr für den Klimaschutz zu tun. Regionale Verwertung -und somit ganz deutlich kürzere Transportwege- sind unser erklärtes und erreichbares Ziel. Wirksame und intensive Öffentlichkeits-arbeit zusammen mit dem AWB tragen deutlich zur Abfallvermeidung und zur Stärkung des Verständnisses unserer Mitmenschen zum Umgang mit Wertstoffen / Abfällen bei. Ein intensiver Ausbau der digitalen Infrastruktur im Landkreis ist unser Ziel. Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Grundstein für das Arbeiten und den langfristigen Bestand unserer regionalen Wirtschaft. Hier spielt natürlich auch die Ausbildung der jungen Menschen in unserer Region eine entscheidende Rolle.

Dr. Hans Werner Becker

50 Jahre, Diplom-Psychologe aus Birnbach

Der Rechtsruck in unserer Gesellschaft und die damit einhergehende Bedrohung unserer Demokratie ist eine Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen. Für mich war dies ein starker Impuls, mich partei- und auch kommunalpolitisch zu engagieren. Nicht nur im Großen, weit entfernt, sondern auch hier bei uns, direkt vor der Haustür, gibt es deutlich erkennbar solche zersetzenden, die Gesellschaft spaltenden Strukturen. Daher halte ich es für wichtig, ein Miteinander im politischen Diskurs zu pflegen und bewährte demokratische Strukturen zu stärken.

Weiterhin zeigt sich bereits seit vielen Jahren, insbesondere im ländlichen Raum, eine sich zuspitzende Veränderung im Gesundheitssystem mit weitreichenden negativen Folgen ab, sowohl für die dort tätigen Menschen, als auch im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Versorgungsstrukturen. Im ambulanten Bereich können bereits heute Engpässe und defizitäre Entwicklungen beobachtet werden. Im stationären Bereich wird es darauf ankommen, qualitativ hochwertig Strukturen im Kreis sicherzustellen. Hier stehen wir vor großen Herausforderungen.

Zudem bewegt mich die Verantwortung für die nachfolgende Generation. Berechtigterweise bringt diese Generation gegenwärtig friedlich, vielfältig und kreativ ihren Protest zum Ausdruck. Hier gilt es, mit offenen Ohren gemeinsam zukunftsfähige Lösungen, auch auf kommunaler Ebene, zu finden.

Elisabeth Emmert

Elisabeth Emmert, Diplom-Biologin, aus Wissen

In meinem politischen Engagement setze ich mich besonders für die Schonung und Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein.
Die Erhaltung von regionaltypischen, naturverträglich genutzten Landschaften, durchgängige, klare Gewässer, saubere Luft und die drastische Senkung des Flächenverbrauchs sind dazu unerlässlich. Grüne Leitlinien für kommunale Entwicklungen sind ressourcenschonendes Bauen, Förderung erneuerbarer Energien, Nutzung und Versickerung von Regenwasser und Siedlungskernerneuerung statt verödender Ortszentren. Regionale Kreisläufe, z.B. durch die Schaffung regionaler Vermarktungseinrichtungen, und eine natur- und umweltgerechte Land- und Forstwirtschaft sind in Zeiten des Klimawandels wichtiger denn je und tragen zum Klimaschutz bei.