Das Bündnis für demokratischen Zusammenhalt – kein Platz für Rechtsextremismus hatte zur Mahnwache anlässlich des vierten Jahrestages des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine eingeladen.
In mehreren Redebeiträgen wurde deutlich gemacht, welches unermessliche Leid dieser Krieg über die Menschen bringt: zerstörte Städte, Millionen Vertriebene, getrennte Familien und eine Generation von Kindern, die mit Angst, Verlust und Gewalt aufwächst. Krieg zerstört nicht nur Infrastruktur – er zerstört Lebenswege, Vertrauen und Zukunftsperspektiven.
„Die Menschen sollen gebrochen werden und sich dem Diktat des russischen Aggressors unterwerfen. Doch wir stehen an der Seite der Ukraine und der Selbstbestimmung der Menschen dort“, hieß es während der Mahnwache.
Gleichzeitig wurde betont, dass die Unterstützung der Ukraine nicht nur eine Frage internationaler Solidarität ist, sondern auch eine zentrale Aufgabe für Europa. Frieden, Freiheit und demokratische Werte müssen gemeinsam verteidigt werden. Ein Angriff auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf die europäische Friedensordnung.
Erfreulich war zudem, dass Vertreterinnen und Vertreter aller demokratischen Parteien vor Ort gemeinsam präsent waren und das Bündnis über Parteigrenzen hinweg unterstützen. Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen sendet dieses gemeinsame Auftreten ein wichtiges Signal für Zusammenhalt, Demokratie und gegenseitigen Respekt.
Die Mahnwache setzte ein stilles, aber klares Zeichen: für Frieden, für Menschlichkeit und für die Hoffnung auf ein Ende dieses zerstörerischen Krieges.