Die grüne Kreistagsfraktion hat in einem gemeinsamen Schreiben an Landrat Dr. Peter Enders und Kreisbeigeordneten Tobias Gerhardus die dringende Situation an unseren Förderschulen thematisiert.
Die aktuell stark steigenden Schülerzahlen überlasten die vorhandenen Kapazitäten und erfordern umgehendes Handeln.
Aktuelle Lage
- Überbelegung der Förderschulen: An nahezu allen Standorten im Kreisgebiet sind die Schülerzahlen deutlich höher als die ursprünglich geplanten Kapazitäten.
- Schulentwicklungsplan: Der neue Plan weist auf einen dringenden Handlungsbedarf hin und macht deutlich, dass kurzfristige Maßnahmen nicht ausreichen.
Unsere Fragestellungen
Wir bitten den Landrat und die Kreisverwaltung um Auskunft, insbesondere zu folgenden Punkten:
- Ist-Stand: Wie gestaltet sich die personelle und räumliche Situation an den Förderschulen aktuell?
- Geplante Maßnahmen: Welche baulichen, pädagogischen oder organisatorischen Maßnahmen sind vorgesehen, um die Überlastung abzumildern?
- Zeitplan: In welchem Stadium befinden sich diese Planungen und bis wann ist mit einer merklichen Entspannung zu rechnen?
- Kooperation mit der ADD: Auf welcher vertraglichen oder inhaltlichen Grundlage erfolgt die Zusammenarbeit mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz (ADD)?
Unser Antrag
Wir beantragen, in jeder folgenden Sitzung des Kreistags über den Fortschritt der Planungen und deren Umsetzung sowie über etwaige Schwierigkeiten zu berichten. Damit stellen wir Transparenz und kontinuierliche Information sicher und treiben gemeinsam eine zügige Entlastung unserer Förderschulen voran.
Warum jetzt handeln?
Förderschulen sind unverzichtbar für Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf. Ohne ausreichende räumliche Kapazitäten und qualifiziertes Personal drohen lange Wartezeiten, Verdichtung des Unterrichts und unzureichende Fördermöglichkeiten. Unser Antrag sorgt dafür, dass alle Verantwortlichen im Blick behalten, dass diese Kinder ihr Recht auf individuelle Förderung erhalten.